Bezeichnung:
Chalcedon
Farbe:
Hellblau bis blau, oft streifig
Sternzeichen:
Schütze 23. November bis 21. Dezember
Geologie:
Der
Chalcedon gehört in die Familie der Quarze und hat die Härte 7. Weltweit existiert nur eine Fundstelle des besonders schönen blauen Chalcedons. Diese liegt in Namibia (Afrika) und ist dort aufgrund jahrzehntelangem Abbaus nahezu ausgebeutet. Weitere, jedoch sehr unbedeutende Fundstellen, liegen in den USA, Brasilien und der Türkei.
Geschichtliche Überlieferung:
Schon im Altertum wurde der
Chalcedon erwähnt, und aus seinen mehrfarbigen Lagen wurden die so begehrten Gemmen geschnitzt. Die Tibetaner verglichen den Stein mit der Schönheit einer Lotosblüte welche vor Schwäche, Unzufriedenheit und Schwermut bewahre.
Chalcedon erhielt vermutlich durch die Griechen seinen Namen nach der Stadt "Chalkedon" am Bosporus. Hier liegen die ältesten erwähnten Fundstellen dieses Edelsteins.
Heilwirkungen auf den Körper:
Der
Chalcedon hilft gegen Fieber und eitrigen Wunden, löst Krampfadern und steuert durch seine Wirkung auf das Knochenmark die Bildung roter Blutkörperchen. Er lindert Leukämie. Besonders jedoch hilft der
Chalcedon bei Rachen-, Hals- und Kehlkopferkrankungen. Er lindert Schmerzen nach Mandeloperationen und verhilft zu einer klaren, weichen und warmen Stimme. Am Hals getragen bewahrt er Kinder vor Sprachfehlern und Stottern. Sänger und Redner bewahrt der
Chalcedon, am Hals getragen, vor Sängerknötchen, Stimmbandüberreizungen und Stimmlosigkeit. Salziges
Chalcedon-Wasser oder Tee (
Chalcedon ca. 1 Stunde in Wasser ziehen lassen, dann kochen und zwei Messerspitzen Steinsalz auf 0,3 l Tee hinzugeben) heilt sehr intensiv Heiserkeit, Kratzen im Hals, Kehlkopfschwellungen, starken trockenen Husten und Bronchialerkrankungen. Es empfiehlt sich, dieses Elixier vor dem Schlafengehen zu trinken und zusätzlich eine
Chalcedon-Kette am Hals zu tragen. Diese kräftigt die Wirkungen des
Chalcedon-Tees und schenkt einen tiefen Schlaf. Bei starken Kehlkopf- und Bronchialkatarrhen sollte diese Behandlung mehrmals täglich angewandt werden. In Verbindung mit Bergkristall ist der
Chalcedon ein treuer Begleiter in den Wechseljahren.
Chalcedon und Bergkristall gemeinsam in 0,3 Liter Wasser gelegt morgens auf nüchternen Magen ergeben ein Elixier, welches vor Unterleibserkrankungen, Arterienverkalkung und Lungenerkrankungen bewahrt. Gleichzeitig verleiht dieses eine weichere und gesündere Haut. Die Eigenschaften des Chalcedons für die Haut werden durch dünne
Chalcedon-Scheiben unter der Uhr getragen und durch
Chalcedon-Ketten zusätzlich verstärkt.
Heilwirkungen auf die Psyche:
Unter dem Kopfkissen bewahrt uns der
Chalcedon vor Alpträumen und Schlafstörungen. Besonders Kindern verhilft dieser zur Entwicklung ihrer eigenen Sprache und bewahrt diese vor Stottern. Menschen, welche häufig öffentlich reden (Vorträge, Besprechungen, Diskussionen) sollten immer einen
Chalcedon bei sich tragen, da dieser ihnen Hemmungen und Lampenfieber nimmt und gleichzeitig ihre Gedanken besser auf die Rede vorbereitet. Er schenkt mehr Selbstvertrauen und sorgt auch für eine klare, verständdnisvolle Aussprache. Darüberhinaus stärkt er seinem Träger das Durchsetzungsvermögen und vertreibt Melancholie.
Chakra:
Der
Chalcedon entfaltet seine Kraft besonders durch das Kehlchakra mit Tendenz zur Stirn. In Verbindung mit einem klaren Bergkristall ist er ein sehr warmer wohltuender und tief eindringender Heilstein. Sie spüren seine Kraft oftmals schon in der Hand. Wenden Sie
Chalcedon niemals zusammen mit Azurit an, da es sich hierbei um zwei wirklich starke Steine handelt, welche gemeinsam sehr besitzergreifende Eigenschaften haben.
Mit freundlicher Genehmigung:
Auszug aus : "Das Große Lexikon der Heilsteine, Düfte und Kräuter"
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