Bezeichnung:
Lapislazuli oder Lasuirit
Farbe:
Hellblau bis dunkelblau undurchsichtig, häufig mit goldenen Pyrit-Einschlüssen.
Sternzeichen:
Schütze 23. November bis 21. Dezember
Geologie:
Der
Lapislazuli ist ein schwefelhaltiges Natrium-Aluminium Silikat. Kristalle sind äußerst selten. Der
Lapislazuli wird häufig in Verbindung mit Calcit oder Pyrit gefunden. Die Härte des
Lapislazuli liegt zwiischen 5 und 6. Kleinere Fundsteilen liegen in Chile und in den GUS Staaten. 95% aller Lapislazulis stammt jedoch aus Afghanistan. Dieser
Lapislazuli ist auch von seiner Farbe her der Kräftigste.
Geschichtliche Überlieferung:
Die Überlieferungen des
Lapislazuli reichen bis weit in die Geschichte der Menschheit zurück. Der
Lapislazuli erhielt seinen Namen durch das arabische Wort Azul (Himmel) und das lateinische Wort Lapis (Stein). Ausgrabungen in der wohl ältesten Stadt der Menschheitsgeschichte, in Ur belegen, daß
Lapislazuli schon ca. 5000 Jahre vor Christi zu Ketten und Schmuck verarbeitet wurde. Durch Einschlüsse von Pyritkörnchen gleicht der
Lapislazuli dem funkelnden Sternenhimmel in der Nacht. Die Menschen glaubten, daß all die göttliche Kraft, Geborgenheit und das unendliche Leben sich im
Lapislazuli konzenntriere. Dies machte den
Lapislazuli zum Schutzstein der Griechen, der Römer und der Indianer. Sie glaubten, daß der
Lapislazuli ein Himmelsstein sei, welcher den Menschen Frieden, Weisheit und Liebe bringe. Napoleon schrieb, daß er es einem
Lapislazuli-Skarabäus zu verdanken habe, daß er auf all seinen Feldzügen unverletzt blieb.
Lapislazuli wurde bei allen Kulturen gleichzeitig als Freundschaftsstein verehrt. Dieser fördere die zwischenmenschliche Beziehung, hebe das Selbstvertrauen und pflege wahre Freundschaft.
Heilwirkungen auf den Körper:
Der
Lapislazuli dringt mit sehr starken Schwingungen in den Organismus ein. Er wirkt krampflösend und beruhigend und lindert Kopfschmerzen, Neuralgien und Gliederschmerzen. Auf der Haut getragen, beugt er Hautkrankheiten, Ausschlägen und Ekzemen vor. Er lindert sehr schnell Sonnenbrand und Insektenstiche. Bei Insektenstichen empfehlen wir die Stiche direkt mit etwas
Lapislazuli und Lapislazuliwasser unter schwachem Berühren zu umstreichen. Als
Lapislazuli-Kette oder -Tee lindert er Schwellungen und Entzündungen, welche unter der Haut liegen. Er senkt den Blutdruck und bewahrt das Blut vor Erkrankungen.
Lapislazuli lindert und heilt durch Verkalkungen hervorgerufene Leiden, wie Angina Pectoris, Herzinfarkt und Schlaganfall. Durch seine reinigenden und entkrampfenden Wirkungen, vor allem als Kette am Hals getragen heilt der
Lapislazuli Regelbeschwerden, Erkrankungen der Lunge, des Hals-Nasen-Rachenraumes, Speiseröhre, Kehlkopf und der Mandeln. Drüsen, wie z. B. die Thymusdrüse, Schilddrüse und Lymphdrüse werden gekräftigt und der
Lapislazuli sorgt dafür, daß diese ihre Sekrete und Hormone ungehindert in den Kreislauf des Körpers beitragen können. Der dunkelblaue
Lapislazuli mit Pyrit lindert und heilt Erkrankungen des Gehirns und des Rückenmarks, welche zur Störung der Sinnesempfindung oder zur Beeinträchtigung der Sinnesorgane wie z. B. Multipler Sklerose führen können. Aufgrund dieser Eigenschaften ist der
Lapislazuli auch ein sehr starker Vorsorgestein gegen entstehende Krebserkrankungen. Lapislazuliketten bewahren zudem vor Strahlenschäden durch Computerstrahlen und der neuerdings höheren UV-Strahlenbelastung durch das Ozonloch.
Heilwirkungen auf die Psyche:
Lapislazuli dringt sehr schwingungsvoll und tief in uns ein. Er fördert die Bedürfnisse nach Liebe, Partnerschaft und Freundschaft.
Lapislazuli befreit die in uns verborgenen positiven Kräfte durch Abbauen von Blockaden, Ängsten und Vorurteilen. Wir erhalten dadurch mehr Selbstvertrauen und erkennen, daß Partnerschaft und Freundschaft zu unseren wertvollsten Gütern gehören, welche wir genauso pflegen sollten wie die Gesundheit. Geistig wirkt der
Lapislazuli sehr intuitiv, belebend und konzentrationsfördernd. Er macht Neuem gegenüber optimistisch und positiv und bewahrt hierbei trotzdem ein gesundes Maß an Mißtrauen. Besonders technisch begabten Menschen wie z. B. Ingenieure und Architekten verleiht der
Lapislazuli mehr Einfallsreichtum und räumliches Denkvermögen.
Chakra:
Der
Lapislazuli entfaltet seine intensivsten Kräfte auf dem Kehlchakra und Stirnchakra. Verwachsen mit Pyrit dringt er sehr tief über unser Drittes Auge ein. Der
Lapislazuli ist ein Stein, welcher nicht nur in der Heilung sehr kräftig ist, sondern auch für die Meditation sehr starke Eigenschaften hat. Besonders dunkelblaue Steine erwärmen uns sehr rasch und führen uns während der Meditation in eine größer Tiefe des Geistes, welche mit kaum einem anderen Stein erreicht wird.
Lapislazuli leuchtet uns aus und wir erkennen nicht nur eigene Fehler und die Fehler die von anderen z. B. in unserer Kindheit an uns verübt wurden, sondern wir erhalten die pure Kraft, uns auch von diesen zu befreien. Ist der
Lapislazuli sehr dunkelblau mit goldenen Einschlüssen, so tut sich in der Meditation für uns das Allumfassende auf. Sehr geübten Mediteuren öffnen sich nicht nur die Tore bis hin zur Entstehung und des Seins, sondern sie gehen sogar so weit zurück als Kosmos, Himmel und Erde noch eins waren.
Lapislazuli verhilft im Leben zum eigenen Weg. Diese lichtbringende Eigenschaft läßt sich auch bei anderen Menschen erfahren. Möchten Sie in einen Menschen hineinschauen um zu erkennen wie dieser wirklich ist, so beschenken Sie ihn mit
Lapislazuli. Verwenden Sie hierfür eine dunkelblaue Lapislazulikette mit goldenen Punkten, dann brauchen Sie nicht lange zu warten, bis der Beschenkte Ihnen von sich und seinem Leben erzählt. Voraussetzung ist allerdings, daß auch Sie einen
Lapislazuli gleicher Qualität als Empfängerstein bei sich tragen.
Mit freundlicher Genehmigung:
Auszug aus : "Das Große Lexikon der Heilsteine, Düfte und Kräuter"
Methusalem Verlags-Gesellschaft mbh - 89231 Neu-Ulm